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Computervirus

Computervirus ist wohl der bekannteste und damit geläufigste Begriff im Zusammenhang mit Schadsoftware. Das Computervirus ist ein Schadprogramm, welches sich an andere Programme oder das Betriebssystem heftet. Als „blinder Passagier“ wird das Virus mit dem anderen Programm mitinstalliert. Ist es einmal auf dem Computer installiert, versucht es möglichst viele weitere Programme (oder Betriebssysteme) mit dem eigenen Schadprogramm zu infizieren. Meist entfaltet ein Virus - wie in der analogen Welt bei einer schweren Infektion oder Erkrankung - erst Wochen oder Monate später seine eigentliche Schadfunktion und spioniert den Anwender beispielsweise aus oder zerstört Daten. Um sich vor Computerviren zu schützen, sollte der Anwender ein aktuelles Virenschutzprogramm verwenden und nur Programme oder Apps installieren, die einen verifizierten oder bekannten Herausgeber haben. Kostenlose Spiele, Programme, Musikdateien oder Videos von unbekannten Herausgebern werden oft als Wirte für Computerviren genutzt. In den meisten Fällen kann das Virus durch ein Antivirenprogramm unschädlich gemacht werden. Neue Viren, die den Virenprogrammen noch nicht bekannt sind, sind davon jedoch häufig erst einmal ausgeschlossen. In dem Zeitraum, wo die Antivirenprogramm-Hersteller ein neues Virus noch nicht kennen, kann sich dieses ungehindert auf dem Computer ausbreiten und weitere Programme infizieren bzw. sich auf weitere Rechner ausbreiten. Wie bei fast allen Schadcodes, kann auch das Virus dazu dienen Daten auszuspionieren, zu zerstören oder Lösegelder von seinen Opfern zu erpressen. Ein Virus kann aber auch bloßer Zerstörer sein, ohne ein anderes Ziel zu verfolgen - man könnte es digitalen Vandalismus nennen.