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Advanced Persistent Threats

Bei Advanced Persistent Threats (APT) handelt es sich um Cyber-Angriffe, bei denen sich Angreifer dauerhaften (persistenten) Zugriff auf ein ganz bestimmtes Zielsystem verschaffen. Die Angreifer versuchen, den Zugriff meist auf weitere IT-Systeme auszudehnen. Neben Ausspähen von Informationen können auch Informationen zielgerichtet zerstört oder verfälscht werden, um die IT des Opfers zu schwächen oder zu zerstören. Im Fokus stehen dabei vorrangig die Rüstungsindustrie, Hochtechnologiebranchen wie Automobilbau, Schiffsbau und Raumfahrt, aber Forschungseinrichtungen, Medien und öffentliche Verwaltung. Für solch zielgerichtete Angriffe scheuen die Angreifer weder Kosten noch Mühen. Sie erfordern meist erhebliches technisches Fachwissen und sind für den Angegriffenen meist schwer zu detektieren.

Vor einem APT-Angriff kann man sich nur schwer schützen. Die Angreifer beschaffen sich oft über einen langen Zeitraum Informationen über ihre Opfer und warten, bis sie ein Einfallstor dann ausnutzen können - dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Besonders Firmen, die herausragende Informationen, Innovationen oder Patente besitzen, sind Ziel solcher Angriffe. Um sich vor einem derartigen Angriff zu schützen, müssen präventiv und individuell auf die Institution zugeschnittene Schutzmaßnahmen entwickelt und angewendet werden.